Jetzt vergesse ich nie mehr, wann der Kleine das erste Mal „Arschpo“ gesagt hat.

Als ich 16 wurde, hat sich meine Mutti abends an mein Bett gesetzt und mir aus ihrem Tagebuch, was sie nach meiner Geburt für mich angefangen hatte, vorgelesen. Das war wunderschön und ich werde es nie vergessen. Auch wenn es nur ein paar Seiten waren, war es etwas ganz Besonderes für mich.

Ich habe mir vorgenommen, das später für meine Kinder auch zu machen. Für die Große hat es auch gut geklappt, ich habe relativ regelmässig, wann immer es mir einfiel oder etwas Besonderes passiert war, dort notiert und ein ganzes Moleskine-Büchlein vollgeschrieben.

 

Aber alle Eltern werden es kennen, mit dem zweiten Kind und dem ganzen täglichen Chaos, inmitten der Wäscheberge und Spülmaschinen, zwischen Hausaufgaben und Einkaufen, Pflaster aufkleben und Fußnägel schneiden, geht das Aufschreiben dieser Dinge oft unter.

Dabei ist das so schade, es passieren doch jeden Tag so viele Kleinigkeiten, die man manchmal abends dem Partner erzählen will und da hat man schon den genauen Wortlaut vergessen. Aber ich will nicht vergessen, dass der Kleine im Juni 2016 zur mir gesagt hat: „Ich Dich liebe Dich!“ Das ist doch so wunderbar und großartig! Ok, ich habe mir jetzt auch gemerkt, dass er im gleichen Monat das erste mal „Du ein bisschen doof, Mama!“ gesagt hat, aber auch das finde ich nicht weniger großartig.

Damit ich ganz schnell diese Momente notieren kann, habe ich jetzt ein ganz hübsches Merkblatt gebastelt, das an unserem Kühlschrank hängt: 

Es hat unterschiedliche Unterteilungen: ganz oben trage ich Name und Alter ein, daneben ist dann Platz für das aktuelle Datum. Dann kommt der Punkt "Das machst/magst du gerade am liebsten". Danach kann eingetragen werden, was gerade an ganz neuen Fähigkeiten dazu gekommen ist. Meine Lieblingsrubrik "Das hast du gesagt" ist der nächste Punkt. Als letztes das "Wörterbuch: Du-Deutsch" für wunderbare neue Wortkreationen. Mein aktuelles Highlight vom Kleinen: "Eisenbohampik" soll bedeuten "Eisenbahnromantik" die Kultsendung für alle Trainspotter und unseren Kleinen, SWR 3 jeden Tag 8:20.

Darunter ist ein Kugelschreiber an einem Magnet befestigt. Ist es voll, drucke ich mir einfach ein neues aus. Das kann ich dann in der Erinnerungskiste oder in einem Ordner sammeln und meinen Kindern am Bett vorlesen, wenn sie 16 werden.


Falls es euch auch so geht wie mir, könnt ihr euch das Erinnerungs-Merkblatt hier herunterladen:


Download
Merkblatt für Kindheitserinnerungen
Erinnerungen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 30.2 KB

Wie haltet ihr die Erinnerungen am leben? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Tricks verratet.


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