Was ich als Hamburgerin an Berlin-Neukölln mag.

Hamburg und Berlin sind eigentlich sehr unterschiedlich. Wenn man wie ich lange in Hamburg gelebt hat und sie (bei Sonnenschein) für die schönste Stadt der Welt hält, sieht man Berlin meist eher skeptisch. Das Rauhe und Schroffe empfinde ich oft als unhöflich und meine Tochter zählte, als sie kleiner war, mit wachsender Begeisterung die Hundehaufen auf den Gehwegen.

Trotzdem bin ich gern hier.

Da ein Teil meiner Familie hier lebt, bin ich ab und zu in Berlin-Neukölln. Ich kenne natürlich nur einen kleinen Bereich dieses Stadtteils, aber wir haben an den Unternehmungen die wir zusammen mit den Kindern machen, immer großen Spaß. Ein Highlight für alle ist das ehemalige Tempelhofer Flugfeld. Hier wird Inline-Skates gefahren, Drachen geflogen, Rennrad gefahren, auf dem Laufrad geübt, es gibt einen Bauspielplatz und die Möglichkeit, sich einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Es gibt eine eingezäunte Hundewiese und es wird darauf geachtet, dass die Hunde sonst angeleint sind. Oft sind Feste und Veranstaltungen, es passiert eigentlich immer etwas. Wir hatten das Glück, ein tolles Konzert von Ruperts Kitchen Orchestra  zu hören. Das ist das Schöne an Berlin und diesen Veranstaltungen, das Publikum ist total gemischt. Kinder und 70jährige, Touristen und Ur-Berliner. Die Kinder haben derweil im Sand gebuddelt und gepicknickt.

Wohin wir auch immer gehen, ist die Hasenheide. Im dem 50 Hektar großen Park befinden sich unter anderem ein Freiluftkino, ein Tiergehege, eine Minigolf­anlage, ein Rosengarten, mehrere Spielplätze und eine Hundewiese. In der Mitte des Parks steht ein kurioser Kiosk im Stil der 1950er Jahre, der sich „Hasenschänke“ nennt. Wenn wir Hunger oder Durst haben oder es regnet, freuen sich alle auf Würstchen und Kakao aus Kännchen, leider ist die Hasenschänke nicht immer geöffnet (nur bei einigermassen gutem Wetter, wenn Aussicht auf Kundschaft besteht). Aber auch der Märchen-Spielplatz schräg gegenüber ist total schön, viele Klettermöglichkeiten aus Holz, ein großes Piratenschiff, alles ein bisschen verzaubert und verwittert.

Großartige Brötchen, Marmeladen und anderes gibt es in der Schiller Backstube in der Herrfuhrtstraße 7. Das Beste für mich sind dort sind die „Buchteln“ wunderbare weiche Milchbrötchen, ganz saftig und lecker (kann leider kein Foto zeigen, habe sie alle zu schnell aufgegessen) ich liebe es, ganz früh (DANKE: Sohn & Tochter) wenn alles noch ruhig ist, durch das Viertel zu gehen und Brötchen zu holen. Im Cafe nebenan gibt es dann noch einen Latte Macchiatto und ich verzeihe den Kindern FAST das frühe Aufwachen.

Im Moment entstehen im Bereich des zwischen Herrmann Straße und Tempelhofes Feld sehr viele kleine Restaurants, Cafés und Läden. Ich mag das sehr gern und bin bei jedem Besuch wieder überrascht, was dort Neues entstanden ist.

Kennt ihr noch andere Highlights, die wir das nächste Mal in Berlin ausprobieren könnten? Würde mich über ein paar weitere Tipps freuen!


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